Johann Sebastian Bach
Choral Kantate „Nun danket alle Gott“
BWV 192
für Soli, Chor und Orchester
Edward Elgar
Serenade für Streicher in e-Moll
op. 20
für Streichorchester
Felix Mendelssohn Bartholdy
„Morgengebet“ und „Herbstlied“ Nr. 5 / 6
aus: „Sechs Lieder im Freien zu singen“
op. 48
für Chor a cappella
Johannes Brahms
„Schicksalslied“
op. 54
für Chor und Orchester
Antonín Dvořák
„Te Deum“
op. 103
für Soli, Chor und Orchester
Chor und Orchester
Solisten
Judith Spießer, Sopran
Timo Janzen, Bass
Konzertmeisterin
Künstlerische Leitung
Konzertkarten
Regulär: € 32
Ermäßigt*: € 10
*für Schüler, Studenten und Menschen mit Schwerbehinderung
Zu den Werken
Nun danket alle Gott (BWV 192) ist eine Choralkantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie wohl 1730 in Leipzig für einen unbekannten Anlass. Die Originalpartitur und Tenorstimme sind verschollen; das Werk wurde aber von Bernhard Todt um den Tenor ergänzt. Mit drei Sätzen gehört die Kantate zu den kürzesten Kantaten Bachs; die groß angelegten Sätze führen jedoch zu einer Länge, die ausgleichend wirkt.
Die Serenade für Streichorchester in e-Moll, Op. 20, ist ein Frühwerk in drei kurzen Sätzen von Edward Elgar. Es entstand im März 1892 als Geschenk für seine Frau Alice anlässlich ihres dritten Hochzeitstags in jenem Jahr und wurde noch im selben Jahr im privaten Rahmen uraufgeführt; die öffentliche Uraufführung fand 1896 statt. Das Werk wurde zu einer der beliebtesten Kompositionen Elgars und wurde bereits vielfach aufgenommen.
Felix Mendelssohn Bartholdy komponierte sowohl das „Morgengebet“ als auch das „Herbstlied“ als Teil seiner „Sechs Lieder im Freien zu singen“, Op. 48 (1839/1840). Beide Werke werden üblicherweise a cappella für gemischte Stimmen aufgeführt und in Aufnahmen sowie Notenausgaben von Mendelssohns Chorwerken oft zusammen aufgeführt.
Das Schicksalslied op. 54 ist ein 1871 uraufgeführtes Werk für Chor und Orchester von Johannes Brahms (1833–1897), in dem das gleichnamige Gedicht von Friedrich Hölderlin vertont ist.
Das Te Deum op. 103 (B 176) komponierte der böhmische Komponist Antonín Dvořák im Jahr 1892 in New York anlässlich der 400-Jahr-Feier von Christoph Kolumbus’ Entdeckung Amerikas. Der Kompositionsauftrag stand dabei im Zusammenhang mit der Einladung, für zwei Jahre die Leitung des National Conservatory of Music zu übernehmen.
Das Konzert in St. Tertulin mit freundlicher Unterstützung von
„Klang – Kunst – Kultur“ Schlehdorf e.V.
